Magnesium in Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit kann es zu einem Magnesiummangel kommen. Über die Rolle des Minerals in diesen besonderen Lebensphasen und bei einem Kinderwunsch.

OB SCHWANGER ODER STILLEND: MAGNESIUM wichtig für MUTTER UND KIND

Wenn im Bauch einer Frau ein Kind heranwächst, beginnt eine ganz besondere Zeit. Gemeinsam durchleben Schwangere und Fötus verschiedene Wachstumsphasen, in denen sie mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt sein sollten. Denn auch wenn der Babybauch großes Glück birgt: Er fordert den Körper der werdenden Mutter in besonderem Maße. Er braucht nun von jedem Nährstoff mehr, darunter auch Magnesium. Deshalb kann es während der Schwangerschaft zu einem Magnesiummangel kommen. Gleiches gilt, wenn die Mutter ihr Kind stillt. Sich in der Schwangerschaft und Stillzeit Gedanken über eine ausreichende Zufuhr zu machen, lohnt sich also. Übrigens auch bei einem Kinderwunsch: Magnesium hat nämlich einen Einfluss auf die Follikelreifung und die Fruchtbarkeit beider Partner.

Was bewirkt Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit?

Wann im Leben benötigen wir Magnesium? Zu jeder Zeit. In manchen Zeiten sogar ganz besonders: beispielsweise während der Schwangerschaft und beim Stillen. Denn der Mineralstoff ist wichtig – für Mutter und Kind gleichermaßen. Vor der Geburt unterstützt er beispielsweise die Zellteilung, die für das Wachstum des Fötus und der Gebärmutter wesentlich ist. So kann sich das Kind im Bauch gut entwickeln. Da Magnesium auch an Knochenaufbau und Knochendichte beteiligt ist, kann sich eine ausreichende Versorgung im Mutterleib und über die Muttermilch positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken – wie Studien zeigen offenbar bis ins Teenageralter hinein. 

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Wieso benötigt der körper mehr magnesium während Schwangerschaft und Stillzeit?

Damit ein Fötus im Bauch gesund heranwachsen kann, passt sich der Körper den neuen Anforderungen an. Dafür muss er zusätzliche Energie aufwenden und gibt gleichzeitig Nährstoffe an das Kind ab. Je größer der Fötus wird, desto mehr Magnesium benötigt er. Deshalb benötigen Schwangere auch mehr Magnesium. Zusätzlich verändert sich der mütterliche Stoffwechsel. 

Während der Schwangerschaft scheiden werdende Mütter ca. 25 Prozent mehr Magnesium über die Nieren aus. Daher wird es spätestens ab der zweiten Schwangerschaftshälfte schwieriger, den täglichen Magnesiumhaushalt über die Nahrung zu decken. Auch bei häufigem Erbrechen, Durchfall oder starkem Schwitzen kann Magnesium vermehrt ausgeschieden werden und dadurch ein Mangel entstehen.

Auch während der Stillzeit bleibt die benötigte Magnesiummenge hoch: Wenn die Mutter stillt, führt sie ihrem Kind über die Muttermilch Magnesium und weitere lebenswichtige Nährstoffe – wie Vitamine, Enzyme und Antikörper – zu, die für die Entwicklung eines widerstandsfähigen Immunsystems von Bedeutung sind. Eine der Voraussetzungen für einen gesunden Start ins Leben ist sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit eine ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen wie Magnesium. 

Gut zu wissen:

Schwangere und Stillende sollten gerade deshalb auf ihren Magnesiumhaushalt achten. Für eine ausreichende Zufuhr kann ein Magnesium-Präparat aus der Apotheke gewählt werden, etwa die geschmacksneutralen Magnesium-Diasporal® 150, Kapseln

Woran erkennen Schwangere und Stillende einen Magnesiummangel?

Kommt es in einer Schwangerschaft zu einem Mangel, kann sich dies anhand verschiedener Symptome äußern. Beispielsweise führt ein Magnesiummangel bei 5 bis 30 Prozent der Schwangeren zu nächtlichen Wadenkrämpfen. Weitere Symptome sind: 

Haben Schwangere durch die oben beschriebene Symptomatik den Verdacht, dass bei ihnen ein Magnesiummangel vorliegt, sollten sie deshalb mit ihrem Gynäkologen sprechen.  

Was tun um einen Magnesiummangel in der Schwangerschaft zu verhindern?

Für die Entwicklung des Kindes im mütterlichen Bauch ist Magnesium unerlässlich. Deshalb sollten werdende Mütter ihre Magnesiumversorgung während der gesamten Schwangerschaft im Blick behalten. Ihr Körper gibt nämlich einen Teil des Magnesiums an das Kind ab.  

Gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Magnesium-Forschung sollten Schwangere täglich 240 bis 480 mg Magnesium supplementieren. Mit der Supplementierung sollten Schwangere so früh wie möglich beginnen und sie auch nach der Geburt fortsetzen.

Da Frauen in der Schwangerschaft häufig ein sensibleres Geschmacksempfinden entwickeln, eignen sich Präparate, die geschmacksneutral, klein und damit leicht zu schlucken sind.

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Wie lässt sich ein Magnesiummangel in der Stillzeit vermeiden?

Während der Stillzeit erfahren Mutter und Kind eine ganz besondere Art der Nähe. Diese Bindung fördert die psychische und körperliche Entwicklung des Neugeborenen. Denn Stillen spendet Wärme, Geborgenheit und Trost. Die Muttermilch wiederum versorgt das Kind mit allen lebenswichtigen Nährstoffen wie unter anderem Magnesium, die für ein funktionierendes Immunsystem wichtig sind. Sie ist frei von Bakterien und hat antiinfektiöse Eigenschaften. Außerdem entwickeln gestillte Babys seltener Allergien, Diabetes oder Übergewicht.  

Durch das Stillen geben Mütter einen Teil des Mineralstoffs Magnesium an ihre Kinder ab – durchschnittlich 3 mg Magnesium pro 100 ml Muttermilch. Daher ist es auch nach der Geburt wichtig, auf eine ausreichende Magnesiumversorgung zu achten: Während der Stillzeit sollte der Mineralstoff gezielt zugeführt werden.  

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Gut zu wissen:

Mütter sollten während der Stillzeit ausreichend mit Magnesium und Flüssigkeit versorgt sein. Dazu ist eine tägliche Einnahme mit dem Express1 Magnesium-Diasporal® 300 mg Trinkgranulat empfehlenswert. 

Welche Rolle spielt Magnesium bei Kinderwunsch?

Bereits wenn der Kinderwunsch entsteht, empfiehlt es sich, zusätzliche Nährstoffe einzunehmen und damit die Fruchtbarkeit positiv zu beeinflussen. Eine ausreichende Zufuhr an Magnesium ist wichtig für die Gesundheit der Körperzellen.  So deuten wissenschaftliche Daten darauf hin, dass Magnesium auch eine Rolle bei der Fruchtbarkeit spielt.

Wissenschaftler fanden etwa heraus, dass fruchtbare männliche Patienten eine höhere Konzentration an Magnesium im Körper haben als unfruchtbare. Magnesium ist zudem auch für die Beweglichkeit der Spermien im weiblichen Fortpflanzungstrakt erforderlich.

Deswegen sollte bei einem Kinderwunsch die Magnesiumversorgung sichergestellt sein.

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