Magnesium und Diabetes

Typ-2-Diabetiker weisen häufig einen Magnesiummangel auf. Eine niedrige Magnesiumkonzentration im Blut erhöht nicht nur das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, sondern beeinflusst auch deren Krankheitsverlauf.

DER ZUSAMMENHANG VON MAGNESIUM UND DIABETES

In Deutschland gibt es derzeit ca. acht Millionen Diabetes-Patienten. Der überwiegende Teil von ihnen, nämlich rund 90 Prozent, leidet unter Diabetes Typ 2. Neben Übergewicht und Bewegungsmangel spielt auch Magnesium eine wichtige Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf dieser Erkrankung. 

Mit Hilfe des Hormons Insulin wird unser Blutzuckerspiegel reguliert. Der Wirkverlust des Insulins ist die wesentliche Ursache des Typ-2-Diabetes. Bei dieser sogenannten Insulinresistenz, also einer verminderten Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, wird zu wenig Glucose aus dem Blut aufgenommen, was einen Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge hat.  

Magnesium ist hier ein Schlüsselelement für das korrekte Funktionieren der Insulinrezeptoren und damit für die Wirkung des Insulins von großer Bedeutung.  Ein Magnesiummangel erhöht somit das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Warum haben Diabetes-Patienten oft einen Magnesiummangel?

Das kann mehrere Gründe haben. Typ-2-Diabetes führt zu einer Veränderung der Nierenfunktion, was eine vermehrte Magnesiumausscheidung über den Urin zur Folge hat. Dies ist durch zahlreiche Studien belegt. Auch nehmen Diabetiker oft zu wenig Magnesium über die Nahrung zu sich. Werden auch noch zusätzlich Medikamente, wie Entwässerungsmittel (Diuretika), Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer) oder Abführmittel (Laxanzien) eingenommen, kann dies den Magnesiummangel noch weiter verstärken.

welche FOLGEN kann ein MAGNESIUMMANGEL BEI DIABETES haben?

Eine niedrige Magnesiumkonzentration im Blut erhöht nicht nur das Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken, sondern beeinflusst auch den Krankheitsverlauf bei bereits bestehendem Typ-2-Diabetes. 

Mit einer regelmäßigen Magnesiumeinnahme sinkt das Risiko für einen Magnesiummangel und damit auch das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen. Das Risiko für die sog. Retinopathie (Erkrankungen der Netzhaut im Auge, eine diabetische Spätfolge) steigt mit einer sinkenden Magnesiumkonzentration im Blut. Ebenso kann das Auftreten einer diabetischen Polyneuropathie (PNP), eine Erkrankung der Nervenenden, durch einen Magnesiummangel verstärkt werden. Auch hier konnte in Studien gezeigt werden, dass eine Verbesserung der Neuropathie durch eine Magnesiumgabe erzielt werden konnte.   

Wie kann Magnesium bei Diabetes helfen?

Eine ausreichende Magnesiumzufuhr wirkt sich positiv bei Diabetes aus, denn sie korreliert mit einem geringeren Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. So zeigt eine Zusammenfassung verschiedener Studien, dass je 100 mg zusätzlich verzehrtem Magnesium das Diabetesrisiko um 15% reduziert wird.   

Auch für den Krankheitsverlauf bei bestehendem Typ-2-Diabetes ist eine Magnesiumeinnahme sinnvoll. Zahlreiche Studien zeigen, dass durch eine tägliche hochdosierte Magnesiumeinnahme die Insulinsensitivität verbessert und der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. 

Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist somit ein wesentlicher Aspekt zur Vermeidung eines Magnesiummangels – nicht nur in der Behandlung des Typ-2-Diabetes, sondern bereits in der Prävention.
So sollten auch gesunde Menschen auf eine ausreichende Magnesiumversorgung achten. 

Wieviel Magnesium wird empfohlen?

Für Diabetes-Patienten ist es wichtig, auf ihre Magnesiumzufuhr zu achten. Die Gesellschaft für Magnesium-Forschung empfiehlt Diabetikern eine zusätzliche Einnahme von Magnesium von bis zu 480 mg pro Tag.

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Diabetes-Patienten sollten besonders auf eine ausreichende Magnesiumversorgung achten. Zur Vorbeugung und Behandlung eines Magnesiummangels kann Magnesium-Diasporal® 300 mg, Trinkgranulat (Arzneimittel) eingenommen werden. Es enthält reines Magnesiumcitrat, das als körpereigener Baustein gut verträglich und schnell aktiv ist.  

Hinweis für Diabetiker: 1 Stick entspricht 0,2 BE 

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